Besuch der Kläranlage

Am 11. Mai 2007 besichtigte die Klasse 4a die Kläranlage der Stadt Regensburg.
Nach einer theoretischen Einführung starteten wir unseren Rundgang bei den Förderschnecken, die das Wasser rund zehn Meter heben.

   



In der Halle mit den Grobrechen wurden unsere Riechorgane arg strapaziert, denn hier stapelten sich das Toilettenpapier und andere große Verschmutzungen in Containern. Nun lief die dunkle Brühe in den Sand- und Ölfang.

   

   

Die nächsten Stationen- die Vorklär- und Belebungsbecken- durchlief das Abwasser unter Abdeckhauben verborgen, um die Geruchsbelästigung für die Anwohner gering zu halten.

   

Natürlich hob unser freundlicher und kompetenter Führer- Herr Jäger- die Abdeckungen für uns an. Wir konnten nur erahnen welche Arbeit die Bakterien hier leisten. Besonders interessiert starrten wir in die tiefen Schächte, in die der Klärschlamm abgelassen wurde.

Im Nachklärbecken schließlich sahen wir den Erfolg der Reinigung deutlich. Das Wasser verlässt die Kläranlage Richtung Donau so sauber, dass man einen Teil davon sogar in einen Teich leiten kann, in dem Karpfen leben und dort als Bioindikator dienen.

      

Vorbei an den Tanks, in denen das in den Faultürmen gewonnene Methangas gesammelt wird (und zur Energieversorgung der ganzen Anlage genützt wird) ging es als realer Höhepunkt auf die Faultürme. Selbst starker Wind und ein bisschen Höhenangst hielt niemanden davon ab, den grandiosen Rundblick auf die Umgebung zu genießen.



Mit diesem abwechslungsreichen Erlebnis
wurden wir ins Wochenende entlassen-
und zu Hause schmeckte uns sogar das Essen schon wieder.