Lernort
Müll-
verbrennungs-
anlage

Schwandorf

Am 18. Februar erkundeten wir, die Klassen 4a und 4b mit unseren Lehrerinnen Frau Köppl und Frau Holzer die Müllverbrennungsanlage in Schwandorf.
Los ging's mit einer Dia-Show, die Herr Karl, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, mit Erklärungen ergänzte. Wir konnten kaum glauben, wie groß das Gebiet ist, aus dem der Restmüll nach Schwandorf transportiert wird: Von Hof ganz im Norden Bayerns bis nach Landshut hinunter, von Neumarkt im Westen bis Straubing und Cham im Osten. Nur der Müll aus Schwandorf darf mit Lastwagen gebracht werden. Alle anderen Gebiete müssen ihren Abfall zu Müllumladestationen bringen (in Regensburg ist das in Haselbach). Dort wird der Müll in Container gepresst und mit Zügen nach Schwandorf gebracht.

Hier wird
der Abfall
verbrannt
und man gewinnt
Strom,
Fernwärme
für Heizungen
und Dampf für
eine benachbarte Fabrik.

Metall wird aus der übrig gebliebenen Schlacke heraussortiert und wieder verwendet. Obwohl beim Verbrennen giftige Stoffe entstehen, gelangt davon kaum etwas in die Umwelt, denn es gibt eine leistungsfähige Filteranlage. Das hat uns sehr beeindruckt.

Nachdem wir nun viel erfahren hatten, ging's ans Spielen: Bei   "Wer wird Müllionär?"
konnten wir unser Wissen unter Beweis stellen und sogar die Eine-Million-Frage beantworten.
Als Gewinn gab es für jeden eine kleine Papiertonne für den Schreibtisch.

Nach einer Brotzeit durften wir nun die ganze Anlage
mit Herrn Karl und Herrn Grabinger erkunden.

   

Wir konnten sogar mit dem Aufzug auf 42 m Höhe fahren
und hatten einen herrlichen Rundblick.

   

Spannend
war es auch,
das "Gehirn"
der Anlage,
das Schaltzentrum
mit den vielen Computern,
die alles steuern,
zu sehen.

   

Toll war's für uns, die Zeit verflog im Nu
und es hieß Abschied nehmen von den beiden Fachleuten,
die uns geduldig und mit viel Humor all unsere Fragen beantwortet hatten.



Klasse 4a und 4b


P.S.:
Wollen Sie noch mehr über das Müllkraftwerk in Schwandorf erfahren,
dann klicken Sie sich weiter auf www.z-m-s.de.
Von dort stammt auch, mit freundlicher Genehmigung, obiges Klassenfoto.