Die Zahnärztin
in den ersten Klassen

Am Mittwoch, dem 19. Mai 2010,
besuchte die Schulzahnärztin,
Frau Sarah Wiesbauer,
mit fünf Studentinnen
und einem Studenten
die Klassen 1a und 1b.

Die Kinder konnten an drei Stationen viel Neues über ihre Zähne erfahren.

An "Station Eins" zeigten
die Studentinnen den Kindern
ein Zahnmodell aus Styropor,
das man in der Mitte
auseinanderklappen konnte.
Zuerst wiederholten die Kinder,
welche Zähne zu ihrem Gebiss gehören.

Dann erfuhren sie, dass sich in jedem ihrer Zähne Nerven und Blutgefäße befinden.
Die Studentinnen erklärten den Kindern,
wie der Zahnschmelz ihre Zähne vor Karies schützt.

Ein Höhepunkt war, als die Kinder miterleben durften, wie ein Loch entsteht.
Dafür tröpfelten die Studentinnen auf das Styropormodell
eine "säurehaltige" Flüssigkeit, die sich in den Styropor hineinfraß
wie der Zucker in unsere Zähne.

   

Anschließend bekam der Zahn eine Füllung aus einer Paste,
die wie beim echten Zahnarzt nach einer Weile hart wurde.
- Vielleicht haben ja einige Kinder in Zukunft
nicht mehr so viel Angst vor dem Zahnarztbesuch.
Jetzt wissen sie, wie eine Füllung gemacht wird und dass das notwendig ist.

   

Für "Station Zwei"
hatten zwei Studentinnen
in großen Tüten
Lebensmittel mitgebracht,
die sortiert werden sollten.
Auf die eine Seite
legten die Kinder die Nahrungsmittel,
die gut für ihre Zähne sind.


Auf die andere Seite legten sie solche,
die ihren Zähnen Schaden zufügen können,
das sind vor allem Süßigkeiten.
Warum das so ist?
Wenn Zucker länger im Mund bleibt,
entstehen Bakterien,
die den Zahnschmelz angreifen.
Darum ist es besonders wichtig,
die Zähne zu putzen,
wenn man Süßigkeiten gegessen hat.

Alle waren überrascht, als sie erfuhren, dass es auch Bonbons
und andere süße Sachen gibt, die den Zähnen nicht schaden.
Auf den Verpackungen dieser zahnfreundlichen Süßwaren
ist das so genannte "Zahnmännchen" angebracht.

An "Station Drei" durften die Kinder zuerst zur Abbildung eines Gebisses
die passenden Wortkärtchen legen und die Teile des Gebisses benennen,
wie sie es bereits in der Schule gelernt hatten:
Eckzähne, Backenzähne, Schneidezähne, Zahnfleisch, . . .
Gemeinsam konnten sie alle Teile richtig zuordnen!

   

Dann stellten ihnen eine Studentin und der Student Kai vor, das Krokodil.
Es hatte richtige Zähne, die man mit einer richtigen Zahnbürste
putzen konnte wie die eigenen Zähne.

   

Was wohl mehr Spaß machte?
Die Zähne des Riesengebisses mit einer riesengroßen Zahnbürste zu putzen

   

oder
Kais Zähne
mit einer
normalen Bürste?

Jedenfalls wissen die Kinder jetzt genau,
in welcher Reihenfolge sie ihre Zähne putzen müssen.
Sie brauchen sich nur an den Namen von KAI dem Krokodil erinnern:

K: zuerst die Kauflächen,
A: danach außen
I: und am Schluss innen.



Bevor sich die Zahnärztin mit ihre Gruppe verabschiedete,
bekam jedes Kind noch eine Zahnbürste, eine kleine Tube Zahnpasta
und einen Radiergummi geschenkt.
Jetzt können
alle
zu Hause
zeigen,
dass sie
fit sind
im Zähneputzen.