Die Zahnärztin
in den ersten Klassen

Am Mittwoch, dem 16. Mai 2012, besuchte die Schulzahnärztin,
Frau Sarah Wiesbauer, mit vier Studentinnen
und vier Studenten die Klassen 1a, 1b und 1c.

Die Kinder konnten an vier Stationen viel Neues über ihre Zähne erfahren.


An "Station Eins" zeigten
zwei Studenten den Kindern
ein Zahnmodell aus Styropor,
das man in der Mitte
auseinanderklappen konnte.
So erfuhren die Kinder,
dass sich in jedem ihrer Zähne
Nerven und Blutgefäße befinden.

Die Studenten erklärten den Kindern,
wie der Zahnschmelz die Zähne vor Karies schützt.
Ein Höhepunkt war, als alle miterleben durften, wie ein Loch entsteht.
Dafür träufelten die Studenten auf das Styropormodell
eine "säurehaltige" Flüssigkeit,
die sich in den Styropor hineinfraß wie der Zucker in die Zähne.



Anschließend bekam der Zahn eine Füllung aus einer Paste,
die wie beim echten Zahnarzt nach einer Weile hart wurde.





Vielleicht haben ja einige Kinder
in Zukunft nicht mehr so viel Angst
vor dem Zahnarztbesuch.
Jetzt wissen sie,
wie eine Füllung gemacht wird
und dass das notwendig ist.

Für "Station Zwei" hatten zwei Studentinnen
in großen Tüten Lebensmittel zum Sortieren mitgebracht.



Auf die eine Seite legten die Kinder die Nahrungsmittel,
die gut für ihre Zähne sind.
Auf die andere Seite legten sie solche,
die den Zähnen Schaden zufügen können.
Das sind vor allem Süßigkeiten.




Warum das so ist?
Wenn Zucker länger im Mund bleibt,
entstehen Bakterien.
Die Bakterien greifen den Zahnschmelz an.
Darum ist es besonders wichtig,
die Zähne zu putzen,
wenn man Süßigkeiten gegessen hat.

Alle waren überrascht, als sie erfuhren, dass es auch Bonbons
und andere süße Sachen gibt, die den Zähnen nicht schaden.
Auf den Verpackungen dieser zahnfreundlichen Süßwaren
ist das so genannte "Zahnmännchen" angebracht.


An "Station Drei" durften die Kinder
zuerst ein großes Klappgebiss untersuchen.
Dabei konnten sie ihr Vorwissen zu den drei Zahnarten einbringen:
Eckzähne, Backenzähne und Schneidezähne.

   

Neu war für die meisten, wie viele Wurzeln die einzelnen Zähne haben.

   

Außerdem erfuhren die Kinder, dass sie bis spätestens
zum 6. Lebensjahr alle 20 Milchzähne haben und ihr Gebiss
erst im Alter von 14 Jahren mit 28 Zähnen vollständig ist.

An "Station Vier" stellten zwei Studentinnen das Krokodil Kai vor.
Kai hat richtige Zähne, die man mit einer großen Zahnbürste
putzen konnte, wie die eigenen Zähne.

   

Was wohl mehr Spaß macht?
Kais Zähne mit einer riesengroßen Zahnbürste zu putzen
oder die eigenen Zähne mit einer normalen Bürste?
Jedenfalls wissen die Kinder jetzt genau,
in welcher Reihenfolge sie ihre Zähne putzen müssen.
Sie brauchen sich nur an den Namen von KAI dem Krokodil erinnern:

K: zuerst die Kauflächen,
A: danach außen
I: und am Schluss innen.

Bevor sich die Zahnärztin mit ihre Gruppe verabschiedete, bekam jedes Kind
noch eine Zahnbürste und eine kleine Tube Zahnpasta geschenkt.
Jetzt können alle zu Hause zeigen, dass sie fit sind im Zähneputzen.