Chemie
in der Grundschule

Spannend wird es immer, wenn Fachleute zu uns in die Schule kommen. Diesmal waren es Studenten des Fachs Chemie der Uni Regensburg, die den Kindern ihr Studienfach näher bringen wollten. Und so wurden am 13.3. die Klassenzimmer der 3. und 4. Klassen in Chemie-Labors verwandelt.
"Warum sprudelt Limonade?" war die erste Frage, der die Kinder mit Hilfe eines Versuchs nachgingen. Jeder konnte feststellen, dass das Gemisch aus Wasser, Zitronensaft, Zucker und Zitronensäure erst durch Zugabe von Natron zu blubbern begann. Den Geschmackstest bestand die selbstgemachte Limonade aber nur bei den wenigsten. "Ui, ist das sauer!" war trotz reichlich Zucker die fast einhellige Meinung.

Beim zweiten Experiment wurde ausprobiert, wie sich die Farbe von Blaukrautsaft verändert, wenn man Säure oder Lauge zugibt. Das Ergebnis: Säure färbt rot, Lauge blau (na ja, sagen wir lila).

   

Sehr viel Spaß machte es, herauszufinden, aus welchen Farben Filzstiftlinien bestehen. Mit Hilfe eines Filterpapiers und Wasser wurden die Farben getrennt.

Tatsächlich:
Lila
besteht aus
Rot
und
Blau.

Und nun kam die "beste Erfindung der letzten 100 Jahre":
die Pampers-Windel.
Unglaublich, wie viel Wasser so eine kleine Windel aufnehmen kann:
fast 2 Liter.
Trotzdem bleibt die Windel außen trocken.
Wie kann das sein?

   
Es gibt einen Bestandteil in der Windel, der große Mengen Wasser aufnehmen und fest binden kann: den Superabsorber. Diese kleinen weißen Kristalle mussten die Kinder aus der Windel "herausoperieren". Und alle waren verblüfft: Eine winzige Menge dieser Kristalle konnte eine große Menge Wasser aufnehmen, Man konnte das Glas mit dem aufgequollenen Super- absorber sogar auf den Kopf stellen, ohne dass ein Tropfen Wasser herauskam.

Also, was haben wir gelernt?
Chemie kann richtig Spaß machen!!!
Die MZ berichtete ausführlich darüber
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Und vielen Dank auch dem Förderverein,
der die Kosten übernommen hat!