Die Mittelbayerische Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 10.05.08


Lesung mit 170 Kindern

KREUZSCHULE Autor des "Wurstkuchlhund"
liest ersten und zweiten Klassen vor.

INNENSTADT. Aufmerksam lauschten die etwa 170 kleinen Zuhörer den Ausführungen des Schriftstellers. Denn er erzählte von einem einsamen und hungrigen Hund, der zur historischen Wurstkuchl in Regensburg kam und dort gastfreundliche Aufnahme und ein trautes Heim fand. Immerhin hat er zuvor das Töchterchen Franziska der Wirtsleute aus den Strudeln der Donau gerettet.
So geht die Geschichte vom Wurstkuchlhund Waldemar, die Helmut Hoehn erfunden und geschrieben hat. Nun las er sie in der Turnhalle der Kreuzschule für alle ersten und zweiten Klassen der Grundschule vor. Dabei fehlte natürlich nicht das Abenteuer mit dem bösen Ado, dem gefährlichen Metzgerhund, der unter den Artgenossen Angst und Schrecken verbreitete. Ihm konnte Waldemar entfliehen, indem er sich ganz einfach in die Lüfte schwang. Denn das ist es, was diesen Hund so besonders macht: Er kann fliegen.
Die Abenteuer des Wurstkuchlhunds sind in Reimen geschrieben und Hoehn ließ die Kinder bei der Lesung munter mitreimen.
"In Regenburg, der Donaustadt
die ihresgleichen niemand hat
da lebte keck und kunterbunt
einst Waldemar, der Wurstkuchlhund."
So machte Hoehn den Anfang. Die Kinder setzten die Reime fort. Ein Übriges tat der in der Form einer Handpuppe mitgebrachte Waldemar, den Hoehn zum Gaudium der Kinder fantasievoll einsetzte.