Die Mittelbayerische Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 16.2.06


25 Kreuzschüler löschten bei
Petra Betz ihren Wissensdurst

Besuch erfolgte im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts

REGENSBURG (mjf). Sie haben sich seit zwei Wochen auf den besuch im Alten Rathaus vorbereitet. 25 Mädchen und Buben der vierten Klasse der Kreuzschule fragten Bürgermeisterin Petra Betz Löcher in den Bauch.

Zur Begrüßung im Büro der Bürgermeisterin gab es Süßigkeiten, dann ging es zum Sitzungssaal in den ersten Stock. Eine Stunde stand Petra Betz Rede und Antwort zum Hochwasserschutz der Stadt Regensburg, zur Arbeitsaufteilung im Rathaus, wie lange eine Stadtratssitzung dauert. Was geschehe, wenn das Stadtsäckel ein zu großes Loch hat und ob sie als Bürgermeisterin auch was zu sagen habe, wenn der Oberbürgermeister mal krank sei. Bei all dem Wissensdurst der Pennäler blieb der Bürgermeisterin wenig Zeit, Luft zu holen. Betz antwortete ausführlich auf alles, was den Kleinen unter den Nägeln brannte. Und obendrein erfuhren die Viertklässler, dass sie circa 60 Stunden die Woche arbeite, sich hauptsächlich um die Senioren, Behinderten und Aussiedler in der Stadt kümmere und ihrer Freizeit am liebsten etwas mit ihren Kindern unternehme. Auch ungewöhnlichen Fragen wurden beantwortet.
Im Konferenzraum des Alten Rathauses stand die Bürgermeisterin den Viertklässlern Rede und Antwort.
Foto: Jädicke

Warum die Kreuzschule noch keinen neuen Anstrich erhalten habe, wollte einer wissen und ob die Stadt ein eigenes Wetterbüro für Hochwassermeldungen unterhalte. Bemerkens- wert welches "kommunalpolitische Know-How" bei einigen, der Zehnjährigen durchblitzte. Die Schulkinder befassen sich im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts mit den Aufgaben der Gemeindeverwaltung und des Bürgermeisters und hatten die Fragen selber ausgearbeitet Der Abschluss dieser staatsbürgerlichen Unterrichtsreihe sei dann immer der Gang ins Rathaus, berichtete die Klassenlehrerin Ursula Köppl.