Erste-Hilfe-Kurs
des Kollegiums


Am 25. Februar und am 5. März 2015 trafen sich die Lehrkräfte der Kreuzschule zu einem Erste-Hilfe-Kurs. Der Kurs wurde von Frau Fischer vom Arbeiter-Samariter-Bund abgehalten und fand an zwei Nachmittagen an der Kreuzschule statt. Er war für die meisten von uns eine Auffrischung, da wir bereits vor einigen Jahren schulhausintern an einer Lehrerfortbildung in erster Hilfe teilgenommen hatten.

Frau Fischer machte uns zu Beginn des ersten Nachmittags
mit Erstmaßnahmen am Unfallort vertraut:

Person ansprechen -
kontrollieren,
ob die Atmung vorhanden ist -
wenn ja,
Kopf in den Nacken legen -

Person in die stabile Seitenlage bringen.

   



Auch
das Abnehmen
eins Motorradhelmes
gehörte
zum Programm.

Die zweite große Einheit waren Maßnahmen zur Wiederbelebung. Dazu hatte Frau Fischer große "Puppen" mitgebracht, die noch zusammengesteckt und vorbereitet werden mussten. An diesen "Dummies" konnten wir ausprobieren und erfahren, wie anstrengend es ist, mehrmals hintereinander im Wechsel 30 Mal Herzdruckmassage und zwei Mal Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-Nase-Beatmung durchzuführen.

   

Im Ernstfall muss diese Maßnahme so lange erfolgen,
bis der Rettungsdienst eintrifft.


Zum Schluss des ersten Nachmittags wurden wir mit der Bedienung eine Defibrillators vertraut gemacht. Dieses Gerät wird bei Herzkammerflimmern eingesetzt und gibt einen dosierten Stromstoß an das Herz ab. Ein "Defi" steht zunehmend auch in öffentlichen Räumen wie Einkaufszentren und Bahnhöfen zur Verfügung und kann von Laien gut bedient werden. Laute Sprachansagen und deutliche Abbildungen zeigen die richtige Vorgehensweise.

   

Zu Beginn des zweiten Schulungsnachmittags konnten wir unsere Kenntnisse aus der ersten Einheit auffrischen, das Durchführen von Basismaßnahmen zur Wiederbelebung. Frau Fischer hatte diesmal Kinder-Dummies mitgebracht.
Bei Kindern müsse die Erstmaßnahme mit fünf Beatmungseinheiten beginnen, so unsere Lehrgangs- leiterin. Bei der Herzdruckmassage genüge im Falle von Grundschulkindern eine Hand, bei Säuglingen werde der Druck mit nur zwei Fingern ausgeführt. Das Verhältnis von 30 zu 2 (Herzdruckmassage zu Beatmungseinheiten) sei bei Kindern dasselbe wie bei Erwachsenen.

   

In einem letzten großen Teil zeigte uns Frau Fischer, wie man bei unterschiedlichen Hautverletzungen Verbände anbringt: Bei Kopf-, Knie- Hand- oder Handgelenksverletzungen und Verletzungen durch Fremdkörper wie Holz- oder Metallsplitter finden elastische Binde, Dreieckstuch und sterile Tücher aus dem Verbandskasten zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.

       

Dass es bei diesen Maßnahmen durchaus auch lustig zuging,
kann man auf den Fotos sehen.

       

    

    

   

Bevor diese beiden interessanten Nachmittage zu Ende gingen, hatten wir noch die Möglichkeit, weitere Probleme zur Sprache zu bringen, die im Umgang mit Kindern häufig auftreten: Nasenbluten, Zahnverletzungen, Insektenstiche, ...
Auch hier konnte uns Frau Fischer wichtige Informationen geben.

Danke an sie für die informative und kurzweilige Fortbildung!