Radfahren
in der Verkehrswirklichkeit

Premiere an der Kreuzschule



Immer mehr Kinder
nehmen immer früher
mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teil.


Diese Tatsache führte dazu, dass die Radfahrausbildung an der Schule - seit 20 Jahren fester Bestandteil des Verkehrserziehungsunterrichts - nach den Bestimmungen des neuen Lehrplans ab dem Schuljahr 2004/05 geändert werden soll.
Verkehrsgerechtes Verhalten, das im Schonraum (Verkehrsgarten) gelernt und geübt wird, soll nun in praktischen Übungen im Nahraum von Schule und Wohnung vertieft und gesichert werden.
Die Kinder werden angeleitet, bisheriges Verhalten in diesem Umfeld zu prüfen und sich optimales, den örtlichen Gegebenheiten entsprechendes Verhalten anzueignen.

Aus diesem Grunde fand in der Kreuzschule
bereits in diesem Schuljahr mit den 4. Klassen Mitte Mai 2004
die Premiere "Fahren im Realraum" statt.


Jeweils 6 Kinder fuhren, begleitet von einem Polizisten der Jugendverkehrsschule, eine Strecke ab, die von der Schule über den Stahlzwingerweg zum Jakobstor, vorbei am Pindl-Gymnasium, in die Gumpelzheimer Straße, durch die Prebrunnstraße und wieder zurück zur Kreuzschule führte.
Hier konnten die Schülerinnen und Schüler nun zeigen, wie sie sich in den unterschiedlichen Verkehrssituationen, zum Beispiel beim Links- oder Rechtsabbiegen, an einem Fußgängerüberweg, vor der Ampel, bei der Regelung "rechts vor links" oder auf dem Fahrradweg verhalten müssen.





Einig waren sich alle:
Schüler und Schülerinnen - Polizisten - Lehrerinnen:
"Es hat riesig Spaß gemacht und sehr viel gebracht."



Hier ein paar Aussagen der Kinder:

Super - jetzt weiß ich, wie ich mich auf meinem Schulweg richtig verhalten muss!
(Lena)

Hat Spaß gemacht. Außerdem haben wir gelernt,
wie man richtig fährt mit den anderen Verkehrsteilnehmern zusammen.

(Felicitas)

Zuerst hatte ich ein bisschen Angst, weil ich dachte, ich muss ganz alleine fahren.
Aber dann war ich froh, dass ich in der Gruppe fahren konnte.

(Constanze)

Es ist einfach etwas anderes auf einer richtigen Straße zu fahren - viel echter!
(Josefine)

Für mich war das alles neu und deswegen so spannend.
(Juliane)

Ich war gespannt und aufgeregt, ob ich das auch schaffen werde.
(Manuel)

Ich hatte ein bisschen Angst,
weil ich das erste Mal so richtig auf der Straße fuhr.

(Max)

Ich habe mir gedacht: Das gefällt mir, das wird lustig.
(Stefanie)


Und zum Abschluss noch einige Bilder: